Gefühle & Blockaden

Gefühl: Frustration

Spiritualität im Alltag, Thema Gefühle

Info zu diesem Text
Dies ist ein Dokument aus den Schwesternkreis-Inhalten. Hier geht es um das Verarbeiten von Gefühlen, den Umgang mit Blockaden. Denn ein spiritueller Weg bietet auch Frust und unangenehme Gefühle und ein gesunder Umgang damit ist eine Kunst – aber genau das ist der Weg zu Heilung und Erfüllung. Deswegen ist es in der Schwesternkreis-Gemeinschaft ein wichtiges wiederkehrendes Thema für den Alltag mit unzähligen Beispielen verschiedener Blockaden und Gefühlen.

Hallo meine Liebe,
heute geht es um Frustration. Bäh. ‘
Frustration bezogen auf Entwicklung, nicht auf Menschen. Um die Frustration, die der Wut näher ist, nicht die, die in Verzweiflung mündet.

Oh mensch. Frustration ist schrecklich. Man könnte ausflippen. Auf den Boden aufstampfen. Rumkrakeelen. “ICH WILL ABER!” und es geht nicht.

Autsch.

Mit dem Kopf gehen die Wand: Ich will aber…

Sehr schmerzhaft, weil man mit dem Kopf gegen die Wand rennt und die Wand frecherweise nicht nachgibt. Egal wie oft man es versucht – glaub mir, ich kann ein Lied davon singen.

Ich habe mir die Dinge anders vorgestellt. Ich wollte das fertig haben. Ich möchte doch, dass… aber es hat nicht geklappt. Wenn ich jetzt in mich hinein fühle, bin ich wütend, angespannt. Unruhig, eng im Körper und voll komischer Energie (die mich aufstampfen lassen will, boxen oder Dinge werfen, wie schlechte Laune-Koffein) Und naja es ist die Energie eines dreijährigen Kindes mit Wutanfall – naja vielleicht leicht abgemildert, weil ich nicht das Bedürfnis verspüre, mich schreiend am Boden zu wälzen.

Ich weiß, ich kämpfe gegen die Realität. Ein Windmühlenkampf, den nie irgendjemand gewinnen kann.

Mit Dauerschleifen-Wiederholung

“Aber ich wollte doch”… ja- ich wollte und es hat nicht geklappt. Jedes weitere Gefühl und Gedanke von “ich wollte doch” ergibt eine Schleife und lässt mich wieder vorne anfangen. Tief atmen. Spazieren gehen. Oder ruhig werden, je nachdem was besser geht.

Die Realität ist anders. Wann immer man Realität anerkennen und als real akzeptieren kann, geht es einem besser. Tief atmen. Ich kenne den Spaß schon, deshalb spare ich mir persönlich einige Schleifen von “Aber”, die völlig normal sind. Mit etwas Übung werden es aber weniger Wiederholungen.

Tief atmen

Tief atmen. Wenn ich die Realität anerkenne und jetzt nicht in Verzweiflung rutschen will (das wäre “es ändert ich ja nie etwas… ich habe für immer versagt” oder ähnliches) geht es darum, meine Mitte wiederzufinden. Da, wo ich mich fühle. Da wo ich weiser bin als mein Alltags-ich, das in eine Falle getippt ist. Deshalb Wald oder Meditation, oder Tanzen.

Ursachen?

Wenn ich persönlich in einer Frustfalle getippt bin, ist es bei mir allermeistens so, dass ich schon zuvor vom Weg abgekommen bin und es nur nicht ernst genommen habe. Dass ich nicht im Flow war, sondern “getrieben”, dass schon die Energie mit der ich an die Sache hinan gegangen bin, eng war, ich etwas “bezwingen” wollte.

Oder dass ich währendessen nicht mitbekommen habe, wann es aus Müdigkeit u.a. gekippt ist, in dieses Gefühl. Und so passiert es mir immer wieder, dass ich etwas gutes anfange und dann weil ich keine Pause machen will, mich völlig verrenne und hinterher völlig neben der Spur und frustriert bin.

Alles nur, weil ich keine Pausen gemacht habe und es nicht liegen lassen wollte. Bei mir ist es also der innere Antreiber, der die Alltags-Frustanfälle verursacht. Gerne auch gepaart mit völlig überzogenen inneren Anforderungen, die nahezu unmenschliches erwarten.

Trost und Verständnis hilft

Was hilft ist Mitgefühl und Trost von mir selbst. Hier ist es für uns beide:

Trost: Trost bei Alltagsfrust und kleinen Fehlern

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